Information und Orientierung

01.05.2015

Seit nunmehr 25 Jahren ist die Psychotherapie in Österreich gesetzlich geregelt -durch das Psychotherapie-GesetzBGBL 361/1990.
Psychotherapie ist eine Heilbehandlung mit dem Ziel,psychische Leiden zu mildern oder zu beseitigen.Gesetzlich geregelt ist auch die Ausbildung.Erst nach deren Absolvierung kann jemand in die Psychotherapeutenliste beim Bundesministerium für Gesundheit eingetragen werden Psychotherapeuten arbeiten in Institutionen , mehrheitlich aber in freier Praxis.Auf Grund ihrer mehrjährigen Ausbildung ist die Qualität ihrerArbeit gesichert.

Ebenfalls im Gesetz verankert sind die wissenschaftlich anerkannten Therapiemethoden.Neben der Psychoanalyse am bekanntesten sind wohl Gesprächstherapie,Gestalttherapie,Verhaltenstherapie und Systemische Familientherapie.
Die genannten Methoden stellen nur eine verkürzte Auswahl an Methoden dar.Daher ist vor Beginn einer Therapie auf jeden Fall gründliche Information und Abklärung darüber nötig,welche der Methoden für einen selbst geeignet sein könnte.

Systemische Familientherapie bezieht sich nicht nur auf die Familie als System,sondern auch auf die Arbeit mit Paaren oder auf systemorientierte Einzeltherapie.Unter „Familie“ werden heute viele verschiedene Formen von Familie (Patchwork-Familie ,Alleinerzieher-Familie,Pflegefamilie usw.)oder auch familienähnliche Formen des Zusammenlebens verstanden. Jeder Mensch wird in eine Familie hineingeboren und erlebt sich als Teil dieses Systems,das sein Verhalten prägt.Die meisten Menschen gründen dann eine eigene neue Familie. In allen Fällen geht es um gesunde Beziehungen und Kommunikation.Das kann alles sehr gefährdet oder außer Balance sein.Hier liegt das Feld der Systemischen Therapie.Hier versucht sie,die Gesundung und Stärkung nicht digitaler,sondern
menschlich gelebter Netze wiederherzustellen oder neu zu entwickeln.